Sensorik / Aktorik



Bei der Umsetzung von Industrie 4.0 spielen Sensoren, als auch Aktoren eine zentrale Rolle, denn sie sind die Anknüpfungspunkte zwischen der digitalen und der realen Welt.

 

Um Daten aber korrekt interpretieren und damit auch innovieren zu können, werden die richtigen Sensoren benötigt. Im Maschinen- und Anlagenbau wird die Umsetzung technologischer Innovationen jedoch oftmals durch die Kosten dieser geeigneten Sensorik erschwert.


Sensorik ist aus der heutigen Technik nicht mehr wegzudenken. Sensoren befinden sich in allen Bereichen unseres alltäglichen Lebens, wie z.B. in Automobilen, Haushaltsgeräten, Kommunikationsmedien, Video- und Audiomedien sowie der Spieltechnik.

Die Omnipräsenz der Sensorik führt zu tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Durch Überwachung und Steuerung wird der Verbrauch von benötigten Ressourcen minimiert, sowie bisher benötigte Fachkräfte mittels der Sensortechnik gesteuerten Prozesse ersetzt. Die Funktionsweise der Sensorik lässt sich einfach erklären:

Nicht-elektrische Messgrößen werden generell in elektrische Signale umgewandelt. Dadurch werden Zustandsveränderungen genauestens überwacht beziehungsweise gemessen.



Vielseitige Bedeutungen der Sensorik

Die Sensorik dient in der Wissenschaft und Technik mittels der Anwendung von Sensoren für die Messung und Kontrolle von Zustandsänderungen bei technischen, biologischen und umweltbedingten Systemen. Der Begriff „Sensorik“ ist nicht einheitlich definiert, wird aber in drei Kategorien unterteilt.

Die erste Kategorie beinhaltet die Sensorelemente der verwendeten Messtechnik, die zweite Kategorie unterteilt sich in binäre oder schaltende Systeme (wie z.B. Lichtschranken) und die dritte Kategorie bezieht sich auf Industrie- und Labor-Messysteme für die Automatisierung.


Die Schlüsselbegriffe der Sensorik sind jetzt Digitalisierung und Vernetzung.

Informations- und Internettechnologien werden Schritt für Schritt in die Produkte und Prozesse der Unternehmen integriert.

 

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau übernimmt dabei als Anbieter und Anwender von Industrie 4.0 eine Schlüsselfunktion.

Denn er integriert neueste Technik in Produkte und Prozesse. Zugleich ist er Datenquelle für Industrie 4.0:

Er erfasst die Daten, interpretiert sie, innoviert damit und entwickelt neue Geschäftsmodelle.